Montag, 26. März 2018

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 03/2018


Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung.
- Die Industrieproduktion setzt ihren positiven Trend fort.
- Die Bauwirtschaft kämpft mit Kapazitätsproblemen und Fachkräftemangel.
- Der privater Konsum stagnierte im vierten Quartal, bleibt aber auch in Zukunft eine wichtige Stütze der Konjunktur.
- Das außenwirtschaftliche Umfeld hat sich im Verlauf des Jahres 2017 verbessert.
- Die Exporte waren im vierten Quartal 2017 spürbar aufwärtsgerichtet.
- Die Erwerbstätigkeit erhöhte sich im Dezember deutlich.
- Die Arbeitslosigkeit und die Unterbeschäftigung gehen in der Tendenz weiterhin zurück.
- Die Frühindikatoren signalisieren gute Aussichten für den Arbeitsmarkt
- Der Preisauftrieb hat sich im Jahr 2017 auf allen Wirtschaftsstufen verstärkt.
- Die Verbraucherpreise sinken saisontypisch zum Jahresbeginn etwas.
- Der Preisdruck in der Eurozone ist weiterhin moderat.
- Der Euro-Wechselkurs bleibt auf hohem Niveau.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik


Mittwoch, 21. März 2018

Was motiviert Mitarbeiter wirklich?

Was motiviert Mitarbeiter wirklich?

Weiche Faktoren wie Wertschätzung, Eigenverantwortung und Work-Life-Balance werden in der Mitarbeiterführung immer wichtiger. Doch sind ein gutes Gehalt, ein scheinbar sicherer Job und in Aussicht gestellte Aufstiegschancen nicht ebenso starke Faktoren für die Motivation?
Die Zahlen von Gallup sind wohl jeder guten Führungskraft mehr als bekannt. Auch in 2017 hatten wieder mehr als 70% der deutschen Arbeitnehmer sich weniger stark an ihren Arbeitgeber gebunden gefühlt. Mehr als 15% hatten innerlich gekündigt und ein weiterer ähnlich hoher Prozentsatz ringt mit sich, diesen Schritt auch zu gehen.

Die mangelnde Motivation hemmt die Produktivität. Was für viele Unternehmen ein Dogma für Verlust ist, trifft Organisationen, Gremien, Verbände und Kammern weniger. Sie müssen sich keinem Wettbewerb stellen. Ihre Existenz wird durch die Umlagen und Beiträge ihrer Mitglieder gesichert. Und Kraft ihres "unabhängigen" Status sind sie in der Lage, zusätzlich noch öffentliche Finanzierungsmittel für Dienstleistungen, Produkte und Eigenorganisation aus
Mitteln des Landes, des Bundes oder aus Brüssel abzugreifen.

Bedenklich wird es nur, wenn Organisationen zur Erlangung dieser Mittel nicht in der Lage sind, ihrem ursächlichen Auftrag gerecht zu werden und sich darauf beschränken, sich Inhalte zurecht zu biegen. Damit erlangen Sie deutlich Wettbewerbsvorteile und schaffen bei angebotenen Leistungen im gewerblichen Markt zudem - von außen, nüchtern und neutral betrachtet - „Wettbewerbsverzerrungen“.

Vor diesem Hintergrund werden in diesen Organisationen Mitarbeiter mit vermeintlich hoher Qualifikation beschäftigt. In ihrer Motivation orientieren diese im Umgang mit der gewerblichen Wirtschaft bei die ihnen übertragenen Aufgaben (Stellenprofil) nicht selten mit viel Engagement, Initiative und Herzblut.

Diese gutgemeinten Initiativen, in der Sache sicherlich löblich, werden oft beschränkt. Es bilden sich Widersprüche im operativen Tagesgeschäft, in der Aufgabenerfüllung, im Umgang mit Vorgesetzten und führen nicht selten zu der Erkenntnis, es sein zu lassen, statt "Gutes" zu bewegen eher systemkonform mitzuarbeiten. Aus diesen Diskrepanzen im Alltag leiten sich bald Konflikte mit längerfristigen Auswirkungen, wie auch innere Kündigung, ab.

Dieses Phänomen ist bei öffentlich rechtlich organisierten Kammern, Verbänden und Behörden besonders markant, wenn es darum geht, eigene Potenziale zu positionieren und Fachkompetenz von außen nicht oder nur nachrangig zuzulassen. Führungskräfte kommen in Argumentationsdruck, wenn diese ihre fachlichen Mitarbeiter anhalten, Leistungen aus eigenem Engagement zu erbringen. Da die entgeltliche Einbindung von externen Know how nicht selten vermieden wird, stattdessen die Erwartungshaltung sich auf eine kostenfreie Beteiligung externer beschränkt, werden Weichen für eine destruktive Entwicklung im Erscheinungsbild der Organisation oder Kammer, sowohl bei externen Geschäftspartnern wie den eigenen Mitarbeitern gestellt. Die eigenen Mitarbeiter finden weniger Identifikationsmerkmale, Führungsqualitäten verkümmern, die Motivation geht gegen Null und die Frage nach Sinnhaftigkeit wird gestellt.

Was tun? - Was gilt es anzugehen:
- Motivationslage richtig einschätzen (Kleinigkeiten führen zu Demotivation)
- Motivationsstrategie zu erarbeiten (Führungskräfte sollten zuhören können)
- Wertschätzung glaubhaft vermitteln (kardinales Führungsversagen)
- Arbeitsbedingungen (Teambildung zulassen, externe gerade entgeltliche Angebote nutzen)
- Work-Life-Balance (Der Schlüssel für Erfolg und gegen Fluktuation)

Die Wissensbilanz wird zum Schlüsselwort des Jahres 2018. Sie birgt nicht nur Chancen zur Entwicklung starker Unternehmen und einer guten Unternehmens- und Mitarbeiterführung, sondern schafft Sicherheit, Stärken und Ressourcen von Unternehmen und damit ihrer Mitarbeiter voll zu erschließen.

Viele in nicht-gewerblich agierenden Organisationen beschäftigte Führungskräfte stehen sich selbst im Weg, wenn es ihnen nicht gelingt, in persönlichen und Gruppengesprächen mit ihren Mitarbeitern, diesen wirklich zuzuhören und mit Initiativen deren Hilfe Synergien im Umgang mit Dienstleistern aus der Wirtschaft aufzuschließen.

Denn nicht die Wettbewerbsverzerrung wäre das Ziel, sondern in der Synthese von internen und externen Partnern, Synergien und Fortschritt aufzuschließen.

Literaturtipps:
- Unternehmenscoaching - Teamentwicklung fördern - ISBN 978-3-938684-15-3

Realisierungspotenzialewww.uvis.de
- Einzelcoaching - Nutzungspotenziale via Vertrauenspersonen - www.uvis.de/uvis6560.htm
- Gruppencoaching - Im Team mehr erreichen - www.uvis.de/uvis6570.htm
- Intelligente Teamkonzepte - Sinn und Nutzen - von Teamwork, Motivation und Flexibilität - www.uvis.de/uvis6520.htm

http://tiny.cc/bkazry

Dienstag, 20. März 2018

Aktueller Handlungsbedarf - die DSGVO hat am 25.05.2018 Stichtag

Aktueller Handlungsbedarf - die DSGVO hat am 25.05.2018 Stichtag

Doch es ist notwendig viel, viel früher sich mit dem Thema auseinander zu setzen und eigene Defizite, die zur Zeit bestehen noch auszumachen und zu beseitigen. Das neue BDSG setzt die Europäische Datenschutzverordnung (DSGVO) um und regelt die nationalen Öffnungsklauseln.

Wichtig, - es handelt sich um eine Verordnung und nicht um eine Richtlinie, d.h. die 28 Staaten werden "gezwungen" diese Verordnung in nationale Gesetze umzusetzen und anzuwenden.
Die DSGVO definiert neue Regeln für Unternehmen, Behörden, gemeinnützige und andere Organisationen, die Waren oder Dienstleistungen für Menschen in der EU anbieten oder Daten im Zusammenhang mit EU-Bürgern erfassen und analysieren (Vorsicht im Umgang mit Social Media).

Neu sind umfassende Nachweispflichten, die die Betroffenen dazu zwingen die Grundverordnung nicht nur zu erfüllen, sondern dieses Handeln auch zu dokumentieren. Das Data-Mapping, d.h. das Erstellen oder Aktualisieren von Verfahrensverzeichnissen wird ein aufwendiger Beitrag.

So müssen Unternehmen nachweisen, dass sie wissen (Dokumentation) welche Daten sie verarbeiten, wo sie diese speichern, wem sie Daten teilen und wie sie diese schützen. Die DSVGO geht über die Regelungen des bisherigen Bundesdatenschutzgesetzes weit hinaus.

Gab es bisher Schonung für Unternehmen unter zehn Mitarbeitern, gelten derartige Ausnahmen bei der EU-DSGVO nicht mehr. Sobald eine Firma Auftragsverarbeiter ist, muss sie unabhängig von der Mitarbeiterzahl einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Montag, 19. März 2018

Digital hautnah - Auswirkungen der Digitalisierung auf den Gesundheitsmarkt

Digital hautnah - Auswirkungen der Digitalisierung auf den Gesundheitsmarkt

Begegnungen anlässlich einer Live-Vorstellung des Beurer Conncect Sortiments.

Durch Selftracking wird eine Brücke von Prävention, Diagnose und verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Arzt aufgezeigt, die den Health-Care-Prozess entscheidend beeinflussen können.

Mehr Informationen:
Unternehmenschronik - http://www.uvis.de/uvis1305.htmhttp://tiny.cc/z78wry

Sonntag, 18. März 2018

Konjunkturgespräch im März 2018

Fragen an Prof. Achim Wambach (Präsident ZEW) anlässlich der IHK-Ulm Konjunkturgespräche.

Die wirtschaftliche Lage ist so gut wie lange nicht mehr. In vielen wirtschaftlichen Bereichen ist Wachstum angsagt. Dennoch ist die weltpolitische Lage äußerst labil. Was geschieht in West und Ost, erst recht in Asien. Wohin können wir steuern anhand der aktuellen wirtschaftlichen Parametern? Antworten auf diese und weitere Fragen gab es am 16. März in Ulm.

Weitere Informationen:
Unternehmenschronik - http://www.uvis.de/uvis1305.htmhttp://tiny.cc/0pfwry

Samstag, 17. März 2018

Initiative Stadt Ulm/Neu-Ulm - Wirtschaftsförderung Gründerstammtisch-Ulm ...

... im Motto - Treffen - Vernetzen - Impulse setzen.

Die Begegnung und der Gedankenaustausch mit Gründern und Förderern von Start ups bietet jedes Mal wieder bei den monatlichen Gründerstammtischen Grundlage für neue Ideen.

Auch Fehler müssen kein weiteres Mal wiederholt werden. Es genügt schon, wenn andere Erfahrungen gesammelt haben und diese kooperativ weitergeben. Zur Diskussion standen diesmal die sichere Etablierung im Markt und warum wie viele Gründungen in kurzer Zeit scheitern.

Weitere Informationen über Aktivitäten und Lösungen:
Unternehmenschronik - http://www.uvis.de/uvis1305.htm
Unternehmensleistungen für Gründer - http://www.uvis.de/uvis4120.htm
Realisierungspotenziale für Gründer - http://www.uvis.de/uvis4100.htm

Montag, 12. März 2018

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 02/2018

 Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung.
- Die Industrieproduktion zieht wieder an.
- Die Bauwirtschaft kämpft mit Kapazitätsproblemen und Fachkräftemangel.
- Der privater Konsum gewinnt zum Jahresende wieder an Schwung. Im Jahr 2017 hat er maßgeblich zum Wachstum beigetragen.
- Das außenwirtschaftliche Umfeld hat sich im Verlauf des Jahres 2017 verbessert.
- Die Exporte sind zuletzt kräftig gestiegen.
- Die Erwerbstätigkeit erhöhte sich im November deutlich.
- Die Arbeitslosigkeit und die Unterbeschäftigung gehen weiterhin zurück.
- Die Frühindikatoren signalisieren gute Aussichten für den Arbeitsmarkt
- Der Rohölpreis erreicht Anfang 2018 ein neues Drei-Jahres-Hoch.
- Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2017 um +1,8%, dem stärksten Anstieg seit fünf Jahren.
- Der Preisdruck in der Eurozone ist weiterhin moderat.
- Der Euro-Wechselkurs bleibt auf hohem Niveau.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik